Finanzen

Besoldung, Steuern &Absicherung verständlich.

Was am Ende des Monats übrig bleibt, was der Staat davon nimmt und warum die Pension weniger ist, als die meisten denken.

Über Geld wird im Studium wenig gesprochen. Dabei stellen sich die Fragen sofort: Wie viel bleibt von den Anwärterbezügen? Was ist steuerpflichtig? Und reicht die Pension später wirklich?

Die letzte Frage ist die unbequemste. Das Ruhegehalt bemisst sich nach den ruhegehaltfähigen Dienstjahren und erreicht auch nach einem vollen Berufsleben nicht dein letztes Einkommen. Nach rund 40 Dienstjahren fehlen typischerweise mindestens 30 Prozent. Wer früher ausscheidet – etwa wegen Dienstunfähigkeit – liegt deutlich darunter.

Die Stellschrauben

Was du früh beeinflussen kannst.

Anwärterbezüge verstehen

Der Anwärtergrundbetrag richtet sich nach deiner Laufbahn und deinem Dienstherrn, dazu können Zulagen kommen. Weil die Länder eigene Besoldungsgesetze haben, unterscheiden sich die Beträge spürbar – Vergleiche aus anderen Bundesländern führen leicht in die Irre.

Steuererklärung lohnt sich

Fahrten zur Ausbildungsstätte, Fachliteratur, Arbeitsmittel, doppelte Haushaltsführung: Gerade im Studium kommt einiges zusammen. Viele Anwärter geben gar keine Erklärung ab und verschenken damit Geld.

Die Versorgungslücke früh angehen

Je früher du anfängst, desto kleiner sind die Beträge, die reichen. Das liegt schlicht an der Laufzeit – nicht an einem besonderen Produkt. Ob und wie du sparst, entscheidest du; wir rechnen dir die Größenordnung vor.

Vorsicht bei Altersarmut in Teilzeit

Wer Kinder bekommt und länger in Teilzeit arbeitet, sammelt weniger ruhegehaltfähige Dienstzeit. Das trifft überproportional Frauen und wird oft erst spät bemerkt – dann ist wenig Zeit zum Gegensteuern.

Reihenfolge schlägt Rendite

Bevor über Anlage gesprochen wird, gehören zwei Dinge geregelt: die Absicherung deiner Arbeitskraft und ein Notgroschen. Wer seine Dienstunfähigkeit nicht abgesichert hat, aber monatlich in einen Sparplan zahlt, hat die Reihenfolge vertauscht – bei einem Ausfall bricht beides gleichzeitig weg.

Erst danach stellt sich die Frage, wie du für später vorsorgst. Dafür gibt es verschiedene Wege mit unterschiedlichen Kosten, Risiken und steuerlichen Folgen. Welcher zu dir passt, hängt von deinem Zeithorizont und deiner Risikobereitschaft ab.

Ehrlich gesagt

Wir sind Versicherungsvermittler, keine Anlageberater und keine Steuerberater. Für die Steuererklärung ist ein Lohnsteuerhilfeverein oder ein Steuerberater die richtige Adresse, und bei Kapitalanlagen solltest du Kosten und Risiken immer selbst prüfen. Was wir können: dir die Größenordnung der Versorgungslücke zeigen und erklären, welche Wege es gibt.

Wo du anfangen kannst

Ein guter Einstieg ist eine schlichte Übersicht: Was kommt rein, was geht raus, was bleibt. Danach wird schnell klar, welcher Betrag realistisch übrig ist – und ob die Absicherung stimmt, bevor über alles andere gesprochen wird.

Häufige Fragen

Kurz und verständlich.

Das hängt von deinem Dienstherrn und deiner Laufbahn ab, weil Bund und Länder eigene Besoldungsgesetze haben. Die aktuellen Beträge stehen in der Besoldungstabelle deines Dienstherrn – wir schauen im Gespräch gemeinsam auf deine.

Ja, sie sind Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit. Ob am Ende Steuern anfallen, hängt von Freibeträgen und deinen Werbungskosten ab. Für die konkrete Berechnung ist ein Lohnsteuerhilfeverein oder Steuerberater zuständig.

Als Faustgröße fehlen nach etwa 40 Dienstjahren mindestens 30 Prozent des letzten Einkommens. Der genaue Wert hängt von deinen ruhegehaltfähigen Dienstjahren, deinem Endamt und dem Recht deines Dienstherrn ab. Bei früherem Ausscheiden ist die Lücke deutlich größer.

Erst absichern, dann sparen. Ein Sparplan hilft dir nicht, wenn du mit dreißig dienstunfähig wirst und kein Einkommen mehr hast. Ist die Arbeitskraft abgesichert und ein Notgroschen da, ist der richtige Zeitpunkt für den Vermögensaufbau gekommen.

Wie groß ist deine Lücke?

Wir rechnen dir die Größenordnung anhand deiner Laufbahn vor – ohne Produktverkauf, damit du weißt, worüber wir überhaupt reden.